MEINE TIERE

So schön kann das Landleben wirklich sein!

Wir leben auf dem Land und genießen die Vorteile des Landlebens in vollen Zügen!  Keinen Tag mehr möchte ich in der Stadt wohnen und tagtäglich den Lärm der Autos um mich haben und deren Abgase einatmen müssen.

„Traue nie einem Menschen, der weder Tiere noch Kinder mag!“
Das sagt doch schon eine alte Weisheit.

Und nur auf dem Land kommen sich doch Mensch und Tier tagtäglich näher und begegnen sich auf Schritt und Tritt – die Alten, wie auch die Jungen! Man kennt sich, man grüßt sich und man lebt mit der Natur im Einklang!

Neben unseren Hunden, die wir sehr lieben und die ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, in einer Stadtwohnung halten, oder jemals auf sie verzichten zu müssen, haben wir auf unserem etwa 6.000 qm großen Grundstück in einem separaten Gehege mit gut 500 qm auch noch unser Federvieh.
Am Anfang standen usnere Hühner, dann kamen die Hubbel-Fleischtauben hinszu und später dan noch ein Gespreng von Wachteln, wegen deren schön gefleckten Eier! Leider hatten wir in diesem Jahr aber Pech und durch die Wildenten, die täglich bei uns einfliegen und auf usnerem See landen, haben wir die Vogelgrppe eingeschleppt bekommen. Über das Veterinäramt wurden uns darufhin alle Tiere gekleult, einschließlich der wertvollen Zuchttauben, die von der Vogelgrppe ja überhaupt nicht betroffen sind und das tat sehr weh.
Nun gut, alles hat seinen Sinn und so konnten auch wir ein wenig umdenken und uns neu orientieren. Die Ställe mit den Volieren wurden gereinigt und desinfiziert spweo umgestaltet und neu eingerichtet.
Am Freitag, 4. Augsut kamen nun wieder 15 neue Legehennen und ein Hahn und haben hier Einzug halten, worübr eir schon wieder ganz froh sind. Es sind verschiedene Hühnerrassen, die der Eierfarbe nach auch verschieden Eier legen. So haben wir nun 5 „Weißleger“, 5″ Grünleger“ und 5 „Braunleger“! Was wird das wohl für eine Freude werden, wenn wir allmorgendlich ins Gehege gehen um die frischen Eier in den verschiedensten Farben zu holen, vor allem für unsere kleinen Enkelbuben ist es wohl das größte Erlebnis.
Als nächstes kommen dann wieder die Hubbeltauben in ihre Voliere. 10 Brutpaare habe ich bei einem Taubenzüchter im Hohenoher Lande bestellt und warte nun auf deren Lieferung und Einbürgerung, denn die nächsten Jungtäubchenesen sind bereits anberaumt.
Und auch die Wachteln werden wieder eingesetzt und zwar 10 Henne und zwei Hähnchen.

Hier meine Hubbeltauben aus dem vorherigen Bestand, die dann wieder ersetzt werden sollen!

Und so sehen dann die Jungtäubchen fertig zubereitest aus. Gefüllt und gebraten, mit rohen Klößen und feinem Gemüse der Saison aus unserer Region! Einfach herrlich.

Tauben 025

Hier beispielsweise die Danksagung eines begeisterten Gastes von einem solchen Essen.
Um diese lesen zu könnten, bitte nur aufs Bild klicken!

Danksagung Rudi Ramming

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Und nun kommen da noch meine Fische hinzu, in einem etwa 1.000 qm großen See im eigenen Garten, drei Meter tief und somit mit gut 3.000 Kubikmeter Wasser befüllt, was soviel wie 3.000.000 Liter bestes Grundwasser bedeutet, das ständig belüftet wird und womit ich mir hier neben Regenbogen- und Lachsforellen auch Saiblinge und Schleien halten kann, sowie gut 40 bis 50 inzwischen mächtige Störe. Einen davon hat mein Freund Peter Bernreuther am 25. September 2015, anlässlich unseres Sportlertreffens aus meinem eigenen See gefangen.

Stöhr vom 25.09.2015 004 Peter Bernreuther hier mit seinem stolzen Fang, einem Stöhr, von 1,10 m Länge!
Stöhr vom 25.09.2015 002

Sie haben mittlerweile ganz schön da unten in meinem See an Größe und auch Gewicht zugelegt.

Der neue Fischbesatz wurde am 23. April 2016 in meinem See im Skulpturenpark eingesetzt. 50 kg Saiblinge, 50 kg Vital-Forellen, 50 kg Lachsforellen und 25 kg fangfähige Laichschleien. Die Angelsaison für 2017 habe ich am 1. April 2017 mit 4 Forellen und reichlich Kaviar eröffnet.

Nach einem Angelerlebnis hier an meinem See kommen diese natürlich genauso auf den Tisch, wie das Geflügel auch und nicht selten liefern mir die Fische dabei mit ihrem Rogen sogar noch den wunderbaren Kaviar, den wir uns natürlich nach dem Abstreifen auch selbst zubereiten und dabei immer wieder bei den diversen Essenseinladungen mit auf den Tisch bringen und dabei servieren.

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Und ich habe in meinem Gartenteich vor etwa 2 bis 3 Jahren erstmals deutsche Edelkrebse eingesetzt, die sich hier offenbar recht wohl fühlen. Im Geschlechterverhältnis von 1 männlichen Krebs auf 4 Weibchen, war dies für eine vernünftige Nachzucht relativ gut ausgewogen.

unster-gartenteich-003Nun konnten wir die ersten Expemlare über unsere eigenen Krebsreusen einfangen und somit ernten und diese am 30. November 2016 zubereiten und verspeisen – eine ganz feine Delikatesse, deren Schalen nach diesem Schlemmermahl noch zerkleinert und im Mixer püriert wurden und nach dem Durchsieben zusammen mit dem Sud zu einer phantastischen Krebssuppe zubereitet wérden konnte! Noch einmal ein Hochgenuss der allerfeinsten Güte.

Ja, alles in allem ist es halt doch ein herrliches Leben hier herausen auf dem Land, so ganz nahe am Rand der Stadt, die wir zwar immer wieder gerne einmal aufsuchen und wenn es nur zu unserem Stammtisch in Würzburgs Johanniterbäck sein sollte, aber so schnell es geht, zieht es uns dann auch schon wieder hinaus  in unser Paradies – unsere eigene Welt halt!

Nur wer so etwas schon einmal mit uns miterleben durfte und auch bei dem einen oder anderen Event dabei sein konnte, kann mich das wohl verstehen und sich dies auch einigermaßen vorstellen. Na ja, vielleicht ist es euch ja auch irgendwann einmal vergönnt, mit dabei zu sein. Wer weiß?

Forellen – Kaviar aus eigener Herstellung!

Dieser Kaviar wurde aus dem Rogen der weiblichen Forelle gewonnen. Am besten schmeckt er, wenn er nur leicht gesalzen ist und relativ schnell und somit frisch auf den Tisch kommt. Die rot-orangen Kaviarperlen werden von der laichreifen Lachs-Forelle abgestreift, indem man mit Daumen und Zeigefinger, sowie mit leichtem Druck, beidseitig im unteren Bereich des Forellenbauches entlangfährt und so die Forelle regelrecht ausdrückt.

Der dabei gewonnene Rogen wird gründlich unter fließend kaltem Wasser abgewaschen und für die weitere Zubereitung zum Abtropfen in ein Sieb gegeben. Danach kommen die Fischeier in eine, in der Zwischenzeit vorbereitete Salzlake und werden mit einer Folie zugedeckt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt, damit sie schön durchziehen und so das Salz aufnehmen können. Am nächsten Tag wird der Kaviar nur noch einmal kurz abgewaschen, mit ein paar Tropfen Olivenöl und etwas Zitronensaft fein abgeschmeckt und dann möglichst frisch serviert. Den Rest gibt man in kleine Gläschen, in denen er kühl gelagert bis zu einem halben Jahr haltbar ist.

Am besten aber schmeckt der so gewonnene Kaviar wohlgemerkt zwei bis drei Tage nach dem Fang und dessen Zubereitung und passt vor allem hervorragend zu frischem Spargel.

Und zu besonderen Anlässen wird bei uns dann noch ein ganzes Lamm am Spieß gegrillt. Wie wir das mchen, lest bitte weiter unten!

Ein ganzes Lamm grillen

  1. Ein ganzes Lamm mit ungefähr 20 kg Schlachtgewicht zum Preis von etwa 8,00 €
     pro Kilo, für ein ganzes Lamm wären dies etwa 160,- € (Adresse bei mir erfragen!)
  2. Mit der Marinade spritzen – Rezept der Marinade siehe weiter unten.
  3. Dann mit der gleichen Marinade gut einreiben
  4. Zusätzlich mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe einreiben
  5. Zusätzlich noch ein wenig nachsalzen und das Salz ins Fleisch enmassieren
  6. Und zusätzlich noch mit noch Tzatziki-Gewürz einreiben
  7. Marinade mit etwas Olivenöl anreichern und das Fleisch dann damit einpinseln  (am besten mit einem Brennesselbüschel)

Die Marinade zum Würzen von Lamm und Haxen

Marinade
    1. 3 Liter Wasser
    2. 3 bis 4 EL Salz
    3. 20 Körner Schwarzer Pfeffer

Gemüse dazu:
    4. 1 Möhre
    5. 1 Porree- oder Lauchstrang
    6. 1 Knolle Knoblauch
    7. 1 Knolle Sellerie
    8. 2 bis 3 Lorbeerblätter
    9. Etwas Ingwerpulver
  10. 1 bis 2 Pepperonischoten

Alle Zutaten grob schneiden und zusammen mit dem Wasser und den Gewürzen in einen größeren Topf geben, aufkochen und durchziehen lassen.

Mit dieser Marinade wird das Fleisch gespritzt und zudem gut eingerieben.

Zusätzlich wird die Oberfläche des Fleisches noch eingerieben mit Knoblauchzehen etwas Salz und Tzatziki-Gewürz.

Dann kommt alles auf den Grillspieß.

Während des Grillens wird die Marinade zusätzlich mit gut ¼ bis ½ Liter Olivenöl angereichert und mit dieser Marinade wird dann das Fleisch laufend mit einem getränkten Brennesselbüschel eingestrichen.  

Na, wenn das nichts wird, dann meldet euch bei mir!