Kulturfahrt

Die 32. Kulturfahrt
vom 20. Juni 2019 bis 23. Juni 2019

Eine Kunst-, Kultur- und Genussreise zu den
F E S T S P I E L E N
in einer der schönsten Regionen Deutschlands

ZAUBERHAFTER SCHWARZWALD
um den Kaiserstuhl mit Breisach und Freiburg,
sowie dem südlichen Elsass mit Colmar und Kaysersberg
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1. Tag, Donnerstag (Fronleichnam), 20. Juni 2019

Anfahrt durch den nördlichen Schwarzwald direkt nach Breisach mit ca. 4 bis 5 Stunden reiner Anfahrtszeit.

Gegen 12.00 Uhr – Ankunft im Hotel und hier konnte ich für uns das ****Panorama-Hotel Kapuzinergarten im Zentrum von Breisach blockieren, das uns erst einmal eine Option eingeräumt hat für 17 Doppelzimmer und 8 DZ zur Einzelnutzung, was durch den Feiertag mit dem Brückentag gar nicht so einfach war.

Das Hotel ist familiengeführt und bestens bewertet. Der Inhaber ist ein sehr origineller und zugänglicher Typ und möchte bei unserer Ankunft die Zimmer gerne verlosen, weil er das immer sehr lustig findet. Dennoch nehme ich eine Vorsortierung nach Eingang der Anmeldugnen vor. Ebenso werden die Sitzplätze im Bus nach der Anmeldeliste vergeben.

Nach einem kleinen Mittagssnack unternehmen wir einen geführten Stadtrundgang und danach machen wir uns etwas frisch und treffen uns zum gemeinsamen Abendessen in Form eines 3-Gänge-Menues, wenn es geht oben auf der Sommerterasse.

2. Tag, Freitag, 21. Juni 2019

Heute fahren wir über den Rhein, hinüber nach Colmar und besichtigen dort im Unterlindenmuseum den Isenheimer Altar Matthias Grünewald (Mathis Gothart Nithart, genannt Grünewald) mit anschließender einstüniger Stadtführung.
Von hier geht es weiter nach Kaysersberg Die Gassen der Altstadt sind adrett gepflastert und verkehrsberuhigt. Kleine Plätze und Cafés mit Stühlen und Tischen vor den Lokalen laden zum Verweilen ein. Die Idylle wird durch die durch Kaysersberg fließende Weiss perfekt inszeniert
Kaysersberg ist Geburtstort von Albert Schweitzer, dem Musikwissenschaftler Urwalddoktor und Friedensnobelpreisträger, dessen Museum wir hier natürlich auch besuchen wollen. Ein Rundgang durch Kaysersberg ist deshalb das absolute Muss.

Von hier führt uns der Weg dann durch das südliche Elsass wieder hinüber über den Rhein zum Kaiserstuhl, wo wir bereits von unserem Hotelbesitzer, Herrn Hau erwartet werden zu einer kleinen Treckerfahrt duch die Weinberge am Kaiserstuhl mit Einkehr in einem Weingut mit einer zünftigen Brotzeit. Abendessen im Hotel.

3. Tag, Samstag, 22. Juni 2019

Breisach ist auch bekannt durch seine Festspiele und das Theater liegt unmittelbar neben unserem Hotel. Also werden wir am Abend die Festspiele auch besuchen. Unser Wirt besorgt uns hierfür nicht nur allerbeste Karten, sondern verköstigt uns auch mit einem Theatermenue am Abend. Zwei Gänge vor dem Theaterbesuch vom Allerfeinsten und das Dessert nach der Aufführung oben auf der Terasse.

Tagsüber allerdings führt uns erst einmal der Weg nach Freiburg.  Wir starten nach dem Frühstück zu einer halbstündigen Fahrt in dieses etwa 20 km entfernte traumhafte Städtchen wo der Gästeführer bereits auf uns wartet und uns in einer 1 ½ bis 2-stündigen Führung durch diese wunderschöne Stadt begleitet.

Bei einer solchen Stadtführung lernt man Freiburg im Breisgau so richtig kennen. Man entdeckt die vielen Märkte, läuft am „Bächle“ entlang und wer nicht mehr ganz so gut zu Fuß unterwegs ist oder es lieber bequemer angehen möchte, lässt sich chauffieren und erkundet alle Sehenswürdigkeiten entspannt bei einer Stadtrundfahrt.

Zur Mittagszeit kann man in der Markthalle am Martinstor einen Imbiss zu sich nehmen. Hier scheint sich Freiburg endgültig mit der ganzen Welt zu treffen, das Dreiländereck wird hier zum globalen kulinarischen Forum. Etwas verwirrt bewegen wir uns anfangs zwischen den Ständen, wo das Essen aus aller Herren Länder frisch zubereitet und direkt am Tresen verzehrt wird. Natürlich darf auch hier der Wein nicht vernachlässigt werden, denn der badische Wein ist ganz hervorragend.

Am Feldberg vorbei führt uns unsere Fahrt weiter zum Titisee. Von vielen wird die Seestraße in Titisee als die schönste Flaniermeile des Schwarzwaldes bezeichnet. Jährlich bis zu 2 Mio. Besucher gehen hier auf Entdeckungsreise in den zahlreichen Geschäften und Souvenirshops, um sich mit Geschenken aus dem Hochschwarzwald für sich selbst, die Familie oder Freunde und Bekannte einzudecken.

In den Biergärten kann man sich bei einer Erfrischung und bei einem einzigartigen Blick auf den berühmten Titisee entspannen. Hier planen wir eine einstündige Pause ein, in der jeder das machen kann, was er gerne  möchte – unsere Damen werden wohl zum Einkaufen gehen und dabei eine Tasse Kaffee mit einer Schnitte von der Original Schwarzwälder Torte zu sich nehmen, während die Herren sich derweil wohl ein kühles Bier in einem der Biergärten gönnen oder auch einen gut gekühlten badischen Wein in einem der zahlreichen Straßenrestaurants an der Uferpromenade

Von hier aus fahren wir dann über Münstertal wieder auf direktem Weg hinauf nach Breisach, möglicherweise mit einem kurzen Abstecher zum Todtnauer Wasserfall, der sicher mit den Niagarafällen nicht mithalten kann, aber eine kurzen Besuch schon wert ist.

Zu spät jedoch möchte ich am Hotel nicht ankommen, da wir am Abend ja noch die Festspiele besuchen und sich jeder bestimmt noch ein wenig ausruhen und frisch machen möchte.

4. Tag, Sonntag, 03. Juni 2019 – unser Rückreisetag – Diesen Tag wollen wir noch einmal im Schwarzwald in vollen Zügen genießen fahren mitten durch den Schwarzwald hinauf zum Freilandmuseum Vogtshof Gutach.

08.00 Uhr – Gemeinsames Frühstück vorm reichhaltigen mit seiner inzwischen uns bekannten großen Auswahl.

09.00 Uhr – Einladen des Gepäcks und Verabschiedung von unseren Wirtsleuten

09.30 Uhr – Abfahrt Richtung Freilandmuseum Vogtshof Gutach ca. 80 km und etwa 1:15 Stunden Fahrzeit.

11.00 Uhr – Ankunft am Freilandmuseum Vogtshof. Besichtigung mit etwa 1 bis 1 ½     
                    stündiger Führung durch dieses interessante Museum.

13.00 Uhr – Weiterfahrt mit dem Bus über Freudenstadt nach Calw

15.00 Uhr – Ankunft in Calw, eventuell kurze Kaffeepause

15.30 Uhr – Weiterfahrt nach Würzburg ca. 170 km und etwa 2 Stunden Fahrzeit.

17.30 Uhr – Ankunft in Kist und Einkehr zum Abschlussabendessen im Gasthof zum Hirschen

19.00 Uhr –  Fahrt von Kist nach Schwarzach ca. 25 km etwa 30 Minuten Fahrt

19.30 Uhr – Ankunft in Schwarzach

Im Reisepreis (bitte bei mir erfragen) sind folgende Leistungen enthalten

– Busfahrt im modernen Reisebus, incl. aller angegebenen Fahrten
– 2 ganztägige Reiseleitungen und eine zweistündige Führung in Breisach

– Alle Eintrittsgelder in den Museen, wie Colmar Kaysersberg und Vogtshof, swoe eine Weinverkostung mit Brotzeit am Kaiserstuhl

Die Preise im Hotel gelten pro Person und beinhalten:

– 3 Übernachtungen inkl. Frühstücksbüffet
– 2 Abende mit unserem feinen Kapuziner-3-Gang-Menü
– 1 Abend mit 4-Gang-Menü rund um das Theaterstück (Aperitif, 3 Gänge vor der
   Aufführung; danach in Gemütlichkeit das Dessert nach der Aufführung wieder bei
   uns auf der Terrasse)
– Theaterkarten, bestens platziert!
– Nutzung des hausinternen Entspannungsbereiches mit Finnischer
  Sauna/Infrarotkabine
– Kostenfreies W-LAN im ganzen Haus, Tablet und TV auf dem Zimmer

Gez.: Theophil Steinbrenner
(freisch. bildender Künstler)

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Die 31. Kulturfahrt 2018

führte uns als reine Kunst-, Kultur- und Schlemmerreise
auf die Schwäbische Alb
von Mittwoch, 23. Mai bis Samstag, 26. Mai 2018
– auf den Spuren eines fränkischen Künstlers –

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Liebe Freunde,

Die 31. Kulturfahrt war so schön, dass wir daran anknüpfen möchten. Deshalb haben wir uns entschlossen, noch einmal in Deutschland zu bleiben und uns den Schwarzwald um den Kaiserstuhl zu erschließen, mit einem Abstecher in den Süden vom Elsass mit Colmar. Wir haben für die 3 Übernachtungen wieder ein festes Hotel gebucht und somit für die komplette Reise keinen Hotelwechsel. Das Domizil wird das familiengeführte „Panorama-Hotel Kapuzinergarten“ in Breisach sein, wo wir vom Hotelbesitzer auf unseren kulturellen Unternehmungen persönlich betreut werden. So bekommen wir nicht nur Karten für die bekannten Freilichtspiele in Breisach, sondern er wird uns auch ein Theatermenue vom Allerfeinsten gestalten, bei dem wir zwei bis drei Gänge vor der Aufführung zu uns nehmen und dann gleich nebenan die Festspiele besuchen und im Anschluss daran von ihm unser Dessert serviert bekommen.

Er selbst ist Winzer und organisiert uns eine Fahrt mit Treckern durch die Weinberge am Kaiserstuhl mit abschließender Einkehr in einem Weingut mit Weinprobe und der entsprechenden Brotzeit dazu. Ich denke, dass wir hier sehr gut aufgehoben sind und uns auch noch genügend Zeit für eigene Spielräume bleibt wie der Besuch des wunderschönen Schwarzwaldortes Freiburg, mit dem Titisee und vielem anderen.

Wir fahren wieder über Fronleichnam, mit dem Brückentag, weshalb es nicht ganz so einfach ist an einem solchen Wochenende 4 zusammenhängende Tage zu bekommen, daher ist es ratsam, bei Interesse sehr bald zu buchen. Vorsorglich habe ich einmal 15 bis 20 Doppelzimmer gebucht und 5 bis 10 Einzelzimmer und mir hierfür eine Option geben lassen. Spätestens am 1. September 2018 muss ich jedoch die Zimmer fest bestätigen. Der Preis für die komplette Fahrt wird ähnlich liegen wie diese heuer, sicher nicht teurer!

Also, überlegt nicht lange, sondern reserviert euch euren Platz, denn die Sitzplatzverteilung im Bus wird wieder nach Eingang der Anmeldung vergeben. Im Hotel werden die Zimmer durch den Hausherrn selbst verlost, indem man seine Zimmernummer, bzw. die Schlüssel verdeckt aus einem Behältnis zieht.

Nähere Details entnehmt ihr bitte in den nächsten Tagen hier von dieser Seite, sobald alles drumherum in trockenen Tüchern ist. Übrigens habe ich hier auch einen Link gesetzt zu einem Film über die Entstehung eines Bronzegusses, nachdem dies bei Strassacker durch deren Umstrukturierung doch ein wenig zu kurz kam. Klickt euch hier einmal ein – es lohnt sich, denn so hätte ich mir auch die Führung in Süssen vorgestellt.

Am Weinbrunnen „Der Trunk zu Hörsten“, wo wir vom 1. Bürgermeister, Herrn Dr. Legler begrüßt wurden mit einem Glas Hörsteiner Riesling, der aus dem Fass des Brunnens ausgeschenkt wurde.

Hier beim Eintrag ins „Goldene Buch der Stadt Alzenau“

Die 31. Kulturfahrt       23.-26. Mai 2018
Abschlussgedicht von unserem Mitglied Friedel Albert,
der mit 93 Jahren unser ältester Reiseteilnehmer war.

Theo Steinbrenner hat geladen
zur 31. Kulturfahrt in diesem Jahr
und hat dabei geraten
es wird eine Kunstfahrt wunderbar.
Im Mittelpunkt mit großem Genuss
sollte die Firma Strassacker sein
mit einem aufregenden Bronzeguß
Wir waren gespannt schon darauf allein.
Wie können wir bei Schiller lesen,
der war ja auch dabei gewesen.

Festgemauert in der Erden
steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Skulptur werden,
frisch, Gesellen seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
rinnen muss der Schweiß,
soll das Werk den Meister loben,
doch der Segen kommt von oben.
Was in des Dammes tiefer Grube
die Hand mit Feuers Hilfe baut,
hoch auf des Sockels mit behufe
wird sie von uns zeugen laut.
Noch dauern wird’s in vielen Tagen
und viele Menschen sind erbaut
und jeden wird das Werk dann sagen:
Hier stehe ich – kommt nun und schaut.

So ging es los am Mittwochmorgen.
Man ließ zurück all seine Sorgen.
Pünktlich traf man in SCHWARZACH ein
von alles Seiten, das war fein.
Theo begrüßte die frohe Runde
und hatte dabei keine gute Kunde ,
dass ein Teilnehmerreisepaar
konnte nicht sein bei der aufgeschlossenen Schar.
Nun ging die Fahrt nach Süden weiter
und da die Stimmung wurde heiter
machte man mit viel Genuß
eine Gymnastikübung in dem Bus.
So erreichten wir mit großer Gunst
das SCHLOSS SPIELBERG ; ein Sitz der Kunst

Von Steinackers Künstlerleben
sah man viel im Schlosse eben.
Sein Sohn Veit führte uns durchs Haus .
Ja, es war ein Augenschmaus.
Ob Kapelle, Freskensaal oder andere Räume .
Es waren farbige Künstlerträume.
Menschen, Engel, das ganze Leben
war für Steinacker ein hohes Streben.
So erblickten wir mit Freud`
eine ganz andere Zeit.

Als nächstes Ziel war Kaisheim dran ,
das Gasthaus Thaddäus vor allenvoran.
Ein Schweinebraten mit rohen Klößen
tat vor allem die Zunge lösen .
Anschließend waren die Panitzbrüder bereit

abzukürzen unsere Zeit.
Sie hatten für uns ein tolles Programm ,
sangen und spielten beide zusamm‘.
Es war eine Lust sie zu erleben.
Das kann einem schon das Herz erheben.
Ein Blick noch in die Klosterkirche gar .
Es lohnte sich – ein Edelstein sie war.
Das nächste Ziel, das war kein Schreck,
das war die BURG STAUFENECK.

Nach der Zimmerverteilung hatten wir Zeit
und waren dann zum Abendessen bereit.
Das war eine besondere Situation –
denn, was kam da alles schon .
Vielen Schälchen und kleine Platten ,
die es alle in sich hatten.
Man konnte nicht seinen Augen trauen ,
was es da alles gab zu schauen.
Und dabei durfte man nicht vergessen,
das sollte ja man alles essen !!!
Mehr als gut gesättigt , ging man brav
nun aufs Zimmer und fiel in den Schlaf.

Am Donnerstag, am frühen Morgen
war ein frugales Frühstück noch zu besorgen.
Das, wie es dem Hotel zusteht ,
man mit Reichhaltigkeit begeht.
Dann ging’s nach Süßen  , das war nicht sehr weit.
Die FIRMA STRASSACKER  stand schon bereit.
Theo war dort gut bekannt.
Sein Name wurde immer wieder genannt.

Die Gießerei hat einen großen Namen .
Viele europäische Künstler hierher schon  kamen.
Zur Zeit arbeiten 350 Leute vom Fach –
nur beste Qualität ist hier unter Dach.
Das alles und noch viel mehr
sagten uns Herr Kobza und Frau Richter her.
Vor allem befindet man sich miese
in einer schlechten Auftragskrise.
Es geht stark zurück die sakrale Kunst .
Sie steht nicht mehr in hoher Gunst.
Dann erlebten wir die Formerei
und hatten einen Blick in die Gießerei.
Leider mussten wir verzichten auf unser Streben,
einen richten Bronzeguss mal zu erleben.
Auch blickten wir in den Ziselierensaal
und hörten über die Bronze allzumal .

Jetzt bestimmt jeder weiß,
warum so hoch ist auch der Preis.
Anschließend im Figurengarten
viele Ausstellungsstücke  auf uns warten.
Im Ganzen war der Besuch ein Genuß
und so trafen wir uns wieder im Bus.
Unser Wolfgang, bewandert in diesen Sachen ,
wusste einen Platz zum Picknick machen .
In GÖPPINGEN  ganz unumwunden
hatte er eine große Wiese gefunden.
Dort gab es Brot, Senf und Wurst –
Wein , Bier oder Wasser für den Durst.

Dann ging es wieder den Berg hinauf ,
Burg Hoheneck nahm uns auf.
Man ruhte oder schwamm, trank Kaffee indessen
inmitten vieler Rehe nicht zu vergessen .
Um sieben Uhr in der Rezeption
gab’s einen Begrüßungstrunk zum Lohn.
Danach führte der Weg
zur Burggaststätte über einen Steg.
Dort erwartete uns ein 6-Gänge-Menü im 30 Minuten Takt
Mein Gott, das war vielleicht ein Fakt.
Was es da alles gab,
das war keine große Frag.
Aber für jeden Gang , der kam ums Eck
gab es neue Teller  und Besteck.
Und eh man es gedacht,
da war es auch schon Mitternacht.
Man sank ins Bett, machte die Augen zu.
Gottlob! Jetzt hat der Magen auch mal Ruh!

Am Freitag Morgen wach und frisch :
Eier, Schinken und noch vieles auf den Tisch.
Gut gesättigt mit Genuss
standen wir pünktlich vor dem Bus.
Noch schnell die Getränkerechnung begleichen,
ließ man dazu sich einen Löffel reichen.
Als nächstes stand auf dem Plan
die WILHELMA in Stuttgart an.
Damit wir fit waren für diesen Gang
strengten wir unsere Muskeln im Busse etwas an.
Angekommen am Zoo hatten wir noch Zeit.
Die stand für einen Rundgang bereit.
Wir waren bei Löwen , Tiger und Affen .
Die taten uns – wir sie begaffen.
Müde vom Laufen und die heiße Sonne gar –
eine Einkehr war da wunderbar.
Neu gestärkt am Führungspunkt wir standen.
Dort waren zwei Zooleute auch vorhanden.

Eine Biologin und ein Tierarzt standen bereit
uns zu widmen ihre Zeit.
Wir bekamen einen Blick hinter die Kulissen ,
füllten dabei auf unser eigenes Wissen :
Wie man mit Tieren umgeht ,
was sie fressen und was ihnen zusteht.
Wie man sie transportieren kann
und wie man das Futter lagert dann und wann.

Danach fuhren wir froh und heiter
von Stuttgart aus nach HÖPFINGEN  weiter.
Dort steht der Schnapsbrunnen aus Theos Hand ,
im Madonnenländchen gut bekannt.
Der 2.Bürgermeister und der Chef vom Fastnachtsverein
luden uns gleich zu einem Schnäpschen ein.
Ein Musiker ein Lied dann sang
über seine Heimat mit gutem Klang.
So schieden wir und fuhren in unser Hotel
„FRANKENBRUNNEN“ in Reichhardsachsen zur Stell.
Schlüsselausgabe und Sektempfang
standen gleich im ersten Rang.
Danach in der Tenne es eine „Braumeisterpfanne“ gab.
Es war eine äußerst großzügige Lab .
Danach – wie immer,
ging man todmüde auf sein Zimmer
und ließ  sein alle  Sorgen
bis zum Samstagmorgen.

Der letzte Tag begann wie immer:
Aufwachen – Bad und raus aus dem Zimmer.
Ein Frühstück   mit viel guten Sachen –
wie schön einmal kein Bett zu machen.
Und jetzt den Kofferdeckel zu.
Zum Bus wird er gebracht mit Ruh.
Doch wir konnten nicht gleich starten ,
mussten im Bus noch etwas warten,
denn es bekam jeder auf die Reise
ein Nudelpaket auf diese Weise.

Der erste Bunnenhalt
einer Skulptur in BÜRGSTADT galt.
Sie erzählt von einer großen Wassernot ,
die 1732 das Michelswasser bot.
Es zeigt einen jungen Mann
der sich gerade noch an einem Baumast halten kann.

Das nächste , das war in RÜCK.
Mit dem Bus war es nur ein kurzes Stück.
Dort steht eine Theo Steinbrennerfigur :
die „Momme“ , von besonderer Statur.
Um diese Frau hat sich ein Freundeskreis geschart,
der viel Gutes tut auf seine Art.
Frau Hartig und ihr Team begeisterten uns so sehr  ,
dass sogar einige von uns gaben eine größere Spende her.
Wir wurden verköstigt mit Sekt und Gebäck, gelungen.
Dann hat man  für uns das „Momme-Lied“ gesungen.
Dazu schufen sie noch einen Rück-Besinnungsweg
mit sieben  Stationen im Geheg.
Besucht haben wir davon zwei  :
Die Achtsamkeit und die Gelassenheit – gar nicht so nebenbei .
Es war heiß. Wir waren müde und machten Rast
bei einem Winzer als Bratwurstgast.

Dann fuhren wir die Stadt HANAU an.
Zu sehen gab es eine weitere Figur sodann.
Schneewittchen , wie sie steht am Fensterrand
den vergifteten Apfel in der Hand.
Der Weg dorthin, der war nicht leicht,
nur durch Menschengewühl wurd‘ das Ziel erreicht.
Dieter Kleine überreichte im Bus
der Uschi und dem Theo einen Eimer-Blumen-Gruß.

Jetzt ging es nach ALZENAU .
Es war heiß und der Himmel blau-
Die beiden Bürgermeister waren hier
Vom Leben der Lulu Brentano hörten wir.
Es war schon eine aufregende Geschicht‘ ,
der Inhalt gäbe ein eigenes Gedicht.
Zu einer Kinderbrunnenanlage ging es weiter.
Hier sprach zu uns der Lionsclub Leiter .
Der Bürgermeister machte es schlau .
Er schwärmte von seiner vergangenen Gartenschau .
In der Sonne ließ er uns braten indessen
und hat auch seine Riesenrutsche nicht vergessen

Jetzt war der Weinbrunnen in HÖRSTEIN  dran.
Einige Winzer standen schon an.
Mit Wein und etwas Gebäck im Magen
ließ sich die Welt wieder vertragen.
Hier durften wir uns ins Gästebuch der Stadt
mit einer Zeichnung von Theo, die er skizzieret hat
eintragen  und so ist zu lesen,
daß wir aus Franken sind hier gewesen .

Der letzte Punkt  wird nun angepeilt .
Ja, schnell ist die Zeit vorübergeeilt.
Wir fahren durch den hohen Spessart
und hören von der frechen Räuberart.
Schließlich landen wir in Lichtenau
am HOHEN KNUCK  genau.
Hier ist des Spessarts schönster Teil
und man sollte haben keine Eil.
Leider blieb uns nicht die Zeit , indessen
jeder musste einen riesigen Schlachtplatte-Teller essen.
Dazu gab es süffiges Bier
und sogar noch Musik von hier.
Dabei ein Schnäpschen obendrein.
So gelangten wir wieder in den Bus hinein .

Und wie es ja so geht –
mit Singen wurd‘ nicht lang der Weg.
Schon hieß es: alles raus!
Wir sind in SCHWARZACH. Die Fahrt ist aus.
Man schüttelt sich die Hand
mit jedem , der da stand
und sagt: Alles war wunderbar –
Auf Wiederseh’n  im nächsten Jahr.

Zum guten Schluß
gilt unserm Wolfgang noch ein Gruß.

Er steuerte sicher und genau
seinen Bus durch Feld und Au.
Ob Autobahn , ob Stadtverkehr ,.
vor- oder rückwärts und noch viel mehr.
Getränke, Brot und Würstchen noch dazu.
Nichts brachte ihn aus seiner Ruh!
Drum sei ihm im Vorderhaus
ein recht dankbarer Applaus.

Auch sei unser Theo nicht vergessen,
der alles lenkte – vorn gesessen.
Er hat alles geplant und recherchiert,
Briefe geschrieben und telefoniert.
Auch Uschi still im Hintergrund
dem Theo stets zur Seite stund.
hat ihm den Rücken freigehalten,
dass er konnt dies alles gestalten.
Den beiden, wenn auch ohne Strauß
sei ein donnernder Applaus.

Und ich auf meine eigne Weise
sage Dank für diese Reise.
Der Gemeinschaftsgeist vor allem
hat mir besonders gut gefallen.
Es war wirklich schön und wir hatten Spaß!

Euer Friedl Albert aus der Mozartstraß‘ .