Meine Lebenslinie

Theophil Steinbrenner

Foto: Ursula Schäff, Erlangen

Foto: Ursula Schäff, Erlangen

– Der fränkische Künstler –
Freischaffender Maler & Bildhauer
Zeichner & Keramiker
mit eigenem Atelier, Galerie, Museum & Skulpturenpark

Klicken Sie auf die Jahreszahlen um mehr über mich zu erfahren!

  • 1946

    Geboren am 30. März in Dörfleshof, Gemeinde Ottelmannshausen, Lkr. Königshofen im Grabfeld.

  • 1956

    10 Jahre alt - Beginn der Gymnasialzeit an der Oberrealschule in Hassfurt, fast genau an jener Stelle, an der heute der von mir geschaffene Kulturbrunnen der Stadt Hassfurt steht.

    Der Kulturbrunnen in der Nähe der ehemaligen Oberrealschule in Hassfurt

    Frühmorgens saß ich Sommer wie Winter vor der Schultür und wartete bis der Hausmeister kam und mich hineinließ. Wenn mir damals jemand erzählt hätte, dass ich hier an der Stelle einmal einen Brunnen gestalten würde, hätte ich ihn wahrscheinlich gefragt, ob er noch alle Tassen im Schrank hätte. Wer ahnte es aber auch, was aus dem kleinen Theophil von damals auch werden sollte.

  • 1966

    20 Jahre alt - nach dem Wehrdienst bei der Bereitschaftspolizei in Würzburg, Beginn des  Sportstudiums an der Julius-Maximillians-Universität in Würzburg mit Folgestudien für Kunst und Pädagogik in Nürnberg und Bamberg.

  • 1970

    Staatsexamen mit Erhalt der Lehrbefähigung für weiterbildende Schulen. Danach Verbeamtung und Lehrtätigkeit als Kunsterzieher in Kitzingen und später am Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach.

  • 1974

    Eheschließung mit der Apothekerin Uschi Moser aus Würzburg.

  • 1976

    30 Jahre alt - noch im sicheren Staatsdienst, bekomme ich bereits aufgrund meiner künstlerischen Nebentätigkeit die erste Einladung zu einem öffentlichen Wettbewerb, den ich gleich gewinnen kann. Über die Direktion für Ländliche Entwicklung in Würzburg erhielt ich von Baudirektor Bohn den Auftrag zur Gestaltung eines 5 m hohen Bronzekreuzes für die Weinbergslage Iphöfer Kalb ....

    Das "Kalbkreuz" in der Weinlage Kalb in Iphofen

    .... und im gleichen Monat, in dem ich meinen 30. Geburtstag begehe, gründet meine Frau in Schwarzach am Main ihre eigene Apotheke, die sie bis zu ihrem eigenen Ruhestand im Jahr 2015 selbständig führte und womit für uns beide dann ja wohl die Grundsteine für unser späteres Leben gelegt sein sollten.

  • 1977

     

    Geburt unserer Tochter Sabine, die später Pädagogik studiert hat und heute als Lehrerin im Beamtenverhältnis an der Mittelschule in Bergrheinfeld unterrichtet. Am 1. Januar 2012 kam ihr Erstgeborener, der kleine Paul zur Welt, womit wir gleichzeitig zu Großeltern wurden. Desweiteren erfolgte in diesem Jahr meine Aufnahme in den Lions-Club Kitzingen, dem ich auch heute noch sehr gerne angehöre.

    Hausboottörn 2014 021

    Ein richtiger kleiner Lausbub, der sehr nach seinem Opa Theo geraten soll, wie man meint. Hier zu sehen vor der Dresdner Frauenkirche und dann auf dem Schiff als kleiner neuer Kapitän.

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    Angeben könne sie ja schon die Kleinen. Dann im Pool am Oberdeck unseres Vorschiffes, schon mit kleinen Bart, damit er ja seinem Opa Theo noch ähnlicher sieht. Er entwickelt sich recht gut!

  • 1978

    Erwerb eines 6.000 qm großen Grundstückes in der Ortsmitte von Schwarzach und Planung unseres Wohnhauses mit Atelier und Galerie.

  • 1979

    Geburt unserer Tochter Elke, die nach dem Abitur das Studium der Tiermedizin in München aufgenommen hat und heute eine sehr engagierte Tierärztin an der Tierklinik in Würzburg ist, mit dem Schwerpunkt der Augenheilkunde bei Klein- und Großtieren.

    unserwohnhausimjuniWohnhaus mit Atelier & Galerie in Schwarzach am Main

    Desweiteren erfolgte in dem Jahr der Bau unseres Wohnhauses mit Atelier und Galerie und es folgte der Beginn der Anlage unseres Skulpturenparks mit Ausbaggerung und der Anlage des etwa 1.000 qm großen Sees, der heute fester Bestandteil in unserem Leben ist, mit einem reichhaltigen Fischbesatz, mit Forellen, Schleien und Stören.

     Unser Garten 004

    Skulpturenpark mit See

             

  • 1982

    Kündigung des Staatsdienstes und Ausstieg aus dem sicheren Beamtenverhältnis auf eigenen Wunsch - wohl eine der grundlegendsten Entscheidungen meines Lebens. So aber konnte ich mich endlich selbständig machen und als freischaffender bildender Künstler niederlassen und in meinem eigenen Atelier meiner Leidenschaft und wahren Berufung nachgehen, als Maler & Bildhauer im Haupterwerb, was mir auch heute noch sehr viel Spaß macht und ich noch so lange ausüben möchte, wie es mir gegeben sein soll. Möglichst bis zum letzten Tag meines Lebens, denn es gibt nichts Schöneres, zumal es mir dann ja auch wesentlich mehr einbrachte, als der Lohn, den ich in Diensten des Freistaates Bayern erwirtschaften konnte, wohlgemerkt! Wie sagte Dr. Hans Riegel immer so schön: "Ich arbeite, weil es mir Spaß macht und warum soll ich mir den Spaß selbst nehmen!?" Ach, wie recht er doch hatte, geht es mir doch auch nicht anders!

  • 1983

    Von da an folgte dann die Gestaltung von mehr als 320 Brunnen und Großskulpturen  im gesamten Bundesgebiet sowie dem benachbarten Ausland. In dieser Zeit wurde ich häufig Sieger bei öffentlichen Wettbewerben  und Ausschreibungen. Zahlreiche Kachelöfen entstanden dabei ganz nebenher als Unikate aus Künstlerhand in meinem eigenen Atelier.

  • 1985

    Der Großlangheimer Winzerbrunnen

    Eine Wettbewerbsarbeit, bei der ich abermals den Wettbewerb für mich entscheiden konnte. Dabei ging es mir darum, das Werden und Vergehen des Weines in die Beziehung zum Leben zu stellen. Der Wein wächst heran, die fertige Frucht als Weintraube am Stock und dann das Endprodukt, der Wein! Die Jungend darf ein wenig an den Trauben naschen, das Alter den Wein genießen und die Generation dazwischen muss arbeiten und den Weinberg hegen und pflegen um die Traube zum Wein heranreifen zu lassen. Das Wasser als Lebenselixier und notwendigstes Element allen pflanzlichen Wachstums fließt unten über die Trauben in das Wasserbecken, als würde es den Rebstock speisen wollen! Und das Besondere daran war für damals die Tatsache, dass ich erstmals Altmeister Richard Rother hinter mir lassen konnte, den ich sehr verehrte, was auch heute noch so der Fall ist. Aber mit ihm in einem Wettbewerb und dann auch noch vor ihm platziert, das motivierte mich schon sehr!

  • 1986

    40 Jahre alt - Übernahme eines alten Wehrturmes in der Weinbaugemeinde Sommerach und Einrichtung meines eigenen Museums, dem Turm-Museum Sommerach - mein ganzer Stolz!

    Mein Turm-Museum in Sommerach von außen, also von der Mainseite gesehen

    Nach gut einem halben Jahr der Renovierung wurde dieser im Frühjahr 1987 offiziell eröffnet, mit einer Ausstellung von Aquarellen aus dem Süden der Türkei.

  • 1987

    Eröffnung meines Museums am 27. März 1987 und einhergehend damit Gründung der ersten und somit ältesten Kleinkunstbühne in Stadt und Landkreis Kitzingen im eigenen Museum in Sommerach und verbunden damit auch die Gründung von Theo Steinbrenners Freundes- und Kulturkreis, mit heute etwa 500 Mitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet, wie auch dem benachbarten Ausland! Außerdem erhielt ich im gleichen Jahr den Auftrag für das  Bronzerelief  "Der barmherzige Samariter" für die Klinik "Kitzinger Land", ein etwa 5 m langes Kunstwerk, das sowohl vom Klinikpersonal, wie auch der Bevölkerung sehr gut angenommen wird, ein Bild hiervon folgt noch!

    Turm-von-außen-760x500 Das Turm-Museum Sommerach, mein kleines, aber feines Refugium für Kunst & Kultur!

  • 1990

    Gestaltung der Engelsbergfiguren am Fuße der Weinbergslage Engelsberg in Sommerach

    Die Engelsbergfiguren von Sommerach, die ich im Auftrag des Lammwirtes Edmund Strobel geschaffen habe

    Eine Auftragsarbeit für den Lammwirt Erdmund Strobel, der die Figurengruppe am Fuße seines Weinberges errichten ließ, auf einem wunderbaren gewachsenen Muschelkalkstein, aus Dankbarkeit dafür, dass er die Lagenbezeichnung "Sommeracher Engelsberg" weiterführen durfte! Ein rauschendes Fest gab es anlässlich der Einweihungsfeier dieses Kunstwerkes im Sommer 1990!

    Außerdem erhielt ich vom Lions-Club Perg in Österreich (unserem Jumelage-Club) den Auftrag für ihre Gemeinde ein völkerverbindendes Motiv zu gestalten, woraus dann die beiden Kinder, die sich über Kreuz die Hände reichen und festhalten, entstanden sind, als Brunnen gestaltet.

    Kinderbrunnen in Perg, Österreich

    Symbolisch war dies so gedacht, dass sie sich tanzend beruhigt nach hinten lehnen können, weil sich ja wohl jeder auf den anderen verlassen kann, was bei unseren beiden Clubs ja auch heute noch so der Fall ist.

  • 1993

    Der Schindelmacherbrunnen in Seitenbuch, tief drinnen im Steigerwald

    Mit der Direktion für  Ländliche Entwicklung begann nun langsam über Herrn Baudirektor Koch von der Finanzabteilung dieser Behörde eine sehr enge und gute Zusammenarbeit. Über diese Verbindung entstand auch der Brunnen in Seitenbuch. Er zeigt einen der letzten Schindelmacher, jenen Berufsstand, der noch bis vor wenigen Jahren den Haupterwerb der männlichen Bewohner dieses kleinen Steigerwalddorfes darstellte. Hinter einem aus massiven Stein gehauenen Muschelkalktrog steht die gemauerte Brunnensäule als Wasserspender und Figurensockel und oben drauf als Krönung der Schindelmacher in Bronze gegossen. Ein sehr schöner Brunnen, der gerade zur Osterzeit von den Bewohnerinnen des kleinen Dorfes reich geschmückt wird.

  • 1994

    Erwerb einer alten aufgelassenen Sandgrube in Kirchschönbach und Rekultivierung dieser zu einem etwa 5.000 qm großen, ebenen Grundstück.

  • 1996

    50 Jahre alt - große Geburtstagsfeier in Würzburg, mit einer Einzelausstellung in den Greissinghäusern und einem Festabend mit 350 Gästen im Mainfränkischen Museum auf der Festung Marienberg mit Ausklang im Rebstock bis in die frühen Morgenstunden. Hierbei wurden mir von meinen Freunden und Verwandten etwa 380 Bäume geschenkt. Auf dem, oben erwähnten Grundstück wurden die Bäume eine Woche später gepflanzt und so mein eigener "Geburtstagswald" angelegt, den ich im April 2012 als Schenkung an meinen Enkelsohn Paul weitervererbt habe, anlässlich dessen Taufe.

    Hier stehe ich mit meiner lieben Nelly und zeige auf den frisch gepflanzten Geburtstagswald

    Hier im Bild zeige ich auf die frisch gepflanzten Bäumchen, die inzwischen zu einem prächtigen Wald herangewachsen sind. Hier zu sehen, neben mir und meiner unvergesslichen Jagdhündin Elli, die mittlerweile in Bronze gegossen vorne am Eingang unseres Grundstückes in Schwarzach steht, zur steten Erinnerung (im Bild weiter unten zu sehen). Den Geburtstagswald habe ich inzwischen, wie oben schon erwähnt, an meinen ersten Enkelsohn Paul weitergegeben durch eine Schenkung anlässlich seiner Taufe am 21. April 2012.

    Meine wunderschöne Fallmeisterei, die ich mir mit guten Freunden wieder so herrichten konnte,

    wie sie heute dasteht und die uns lange Jahre als Jagdhof diente

    Desweiteren konnte ich im gleichen Jahr unweit von meinem Geburtstagswald einen alten Bauernhof in Alleinlage erwerben. Jagdlich und kulturell genutzt, hieß dieser nach gründlicher Renovierung fortan "Jagd- und Kulturhof Alte Fallmeisterei" und nachdem ich ich die Jagd inzwischen aufgegeben habe, trennte ich mich auch von dem schönen Hof wieder, da mir die Arbeit hier, sowie in unserem Anwesen in Schwarzach und dem Museum in Sommerach insgesamt doch zuviel wurde. Es ist mir zwar schwer gefallen, doch werden wir alle nicht jünger und mitnehmen können wir ja auch nichts!

    Die Wandernden Kinder Hamburgs e.V. eine Bronzeskulptur für jenen eingetragenen Verein

    Künstlerisch habe ich im Jahr meines 50. Geburtstages noch die überlebensgroße Figurengruppe "Wandernde Kinder Hamburgs" geschaffen (Bild unten), im Auftrag der Vereinigung "Wandernde Kinder Hamburgs e.V.". Sie befindet sich mitten in Hamburg und zählt heute bereits zum Wahrzeichen von Hamburgs Stadtteil Eilbek, direkt an der Wandsbeker Chaussee, worauf ich besonders stolz bin.

    Der Schweinebrunnen in Hassfurt, der beim Wettbewerb um den schönsten Brunnens Unterfrankens auf den 1. Platz kam!

    Zudem gestaltete ich auf dem Höhepunkt meines künstlerischen Zenits noch den "Schweine-Brunnen" für den Marktplatz in Hassfurt, der anfangs etwas umstritten war, mit dem ich dann aber sechs Jahre später beim Bezirks-Entscheid um den schönsten Brunnen Unterfrankens Bezirkssieger werden konnte, womit dann alle wieder recht zufrieden waren und es auch heute noch sind. Drei überlebensgroße bronzene Schweine suhlen sich in einer Mulde genau an der Stelle, wo zu früheren Zeiten der wöchentliche "Säulesmarkt" stattgefunden hat. Das aus der Suhle austretende Wasser geht in eine Rinne über, die den Marktplatz auf natürliche Weise vom Straßenverkehr abgrenzt und weshalb die Bürger von Hassfurt anfangs damit gar nicht einverstanden waren!

    Der Urbansbrunnen vor dem Kulturzentrum in Bürgstadt

     Gestaltung des Urbanbrunnens vor dem Kulturzentrum in Bürgstadt am Main. Eine historische Begebenheit des Ortes bildet den thematischen Inhalt der figürlichen Darstellung und zeigt das Schicksal der damaligen Inhaber und Betreiber der Mittelmühle, die bei einem herannahenden Hochwasser mitsamt der Mühle weggespült und mitrissen wurden. Nur der Sohn überlebte, indem er sich an einem vorbeischwimmenden Baumstamm festhalten und daran hochziehen konnte. Den eigenen Vater zu retten gelang ihm leider nicht mehr, er musste ihn loslassen und so den Fluten überlassen. Er sagte sich daraufhin vom weltlichen Leben los und trat in ein nahe gelegenes Kloster ein, wo er fortan als Mönch mit dem Namen Urban lebte und so versuchte mit sich und dem dabei Erlebten fertig zu werden und ins Reine zu kommen.

    Die Hadeloga, die Begründerin der Stadt Kitzingen, im Zentrum der Stadt

    Im Jahr meines 50. Geburtstages, auf dem Zenit meines Lebens, konnte ich zudem für den örtlichen Lions-Club, dessen Präsident ich zu der Zeit war, noch die Hadeloga in Kitzingen schaffen, die unmittelbar mit der Stadtgeschichte Kitzingens in Verbindung gebracht wird. Sie steht inmitten eines Verkehrsrondells am Gustav-Adolf-Platz im Zentrum der Stadt auf einer etwa vier Meter hohen Muschelkalksäule.

    Hadeloga war die Tochter König Pippins dem Kurzen, der am Schwanberg Hof hielt. Hadeloga sollte verheiratet werden und sie wollte den Auserwählten partout nicht ehelichen. Bevor sie den nehmen würde, ginge sie lieber ins Kloster, weinte sie in ihr Taschentuch. Der Wind nahm ihr das Tuch aus der Hand und trug es hinunter an den Main, wo es vom Schäfer "Kitz" gefunden und zum Schloss zurückgebracht wurde. Am Fundort gründete Hadeloga ihr eigenes Kloster, dem sie jahrelang als Äbtissin vorstand und das heute als die Urzelle der Weinstadt am Main gilt

  • 1998

    Gauferstehungestaltung meines Auferstehungsreliefs im Auftrag der Kunstgießerei Strassacker, für deren Edition, in der ich seit nunmehr zwei Jahrzehnten vertreten bin und hierfür in der Zwischenzeit mit sehr großem Erfolg zahlreiche meiner Arbeiten vermarkten konnte. Eine sehr gute und auch effektive Zusammenarbeit hat sich hieraus entwickelt. Das hier gezeigte Relief ist Teil der Sakralkunst im Hause Strassacker, das den auferstandenen Christus vor den zur Seite geschobenen Grabsteinen darstellt, die Arme weit ausgebreitet, ein Kreuz bildend und in sich frei schwebend, auf Himmelfahrt ausgerichtet.

  • 2000

    Gestaltung eines Jahrtausend-Denkmales für die Großgemeinde Leinach bei Würzburg.

  • 2002

    Erster Schritt ins Internet mit der vorliegenden Homepage und zunehmend geschäftliche Kontakte hierüber, sowie die Gestaltung eines 5 m hohen, sehr interessanten Kreuzes aus gebogenen Eisenrohren für den Friedhof in  Emskirchen ....

    emskirchen2

    ....  sowie die Gestaltung des Brentano-Brunnens in Wasserlos, einem Ortsteil von Alzenau mit der Freifrau Ludevica in einem Buntsandsteinturm mit Gockelhahn obendrauf, sowie zwei interessierten Kindern als Zuschauer davor.

  • 2003

    Bezirkssieger im Wettbewerb um den schönsten Brunnen Unterfrankens mit dem oben schon erwähnten  Schweinebrunnen auf dem Marktplatz in Hassfurt.

    Saeulesbrunnen

    Drei lebensgroße Schweine, die sich in einer Wassermulde suhlen, dort an jener Stelle, wo früher auf dem Marktplatz in Hassfurt an jedem Freitag der "Säulesmarkt" abgehalten wurde und wo sich die Bauern trafen zum Kaufen, Verkaufen oder auch nur Tauschen!

  • 2004

    Der Ratschbubenbrunnen in meiner Heimatgemeinde Schwarzach

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    Wettbewerbssieg und Auftrag zur Gestaltung des "Ratschbuben-Brunnens" in meiner Heimatgemeinde, in Schwarzach am Main. Zwei Lausbuben mit ihren Karfreitagsratschen, mit denen sie alljährlich durch den Ort ziehen und mit ihren Ratschen zum Gebet rufen, in der Zeit vom Karfreitag, bis zum Ostersonntag, wo die Glocken nach Rom fliegen und solange verstummt sind! Ein sehr schöner Brauch, den ich in diesem Kunstwerk einfach einmal mehr darstellen wollte und mir auch gut gelingen ist, wie ich meine.

  • 2005

    Wettbewerbssieg und Auftrag zur Gestaltung und Errichtung des "Wein- und Zünftebrunnens" in Wallhausen im Nahetal.

    Der Zünftebrunnen in WallhausenDer Zünftebrunnen in Wallhausen im Nahetal

    Eine jahrhundertelange Gemeindetradition in Wallhausen (und auch in einigen Gemeinden unserer Region) sind die Zünfte. »Die Handwerkszünfte sind wohl bekannt, doch was sind das für Zünfte, von denen hier die Rede ist?« "Ein zünftiges Fest feiern" heißt es heute noch im Sprachgebrauch, wenn alle Verwandten und Bekannten sich bei einem Treffen vereinen und gemeinsam feiern. Auch Wallhausen versteht es zu feiern. Was bedeutet also Zunft? Man muss sich dazu in die Zeit des Mittelalters versetzen: Das ganze Land war in viele kleine Herrschaftsgebiete geteilt. Man befeindete sich untereinander und die meisten Leute waren Leibeigene oder zumindest von ihrer Herrschaft abhängig. Sozialversicherung oder Arbeitslosengeld gab es nicht. Wenn man krank wurde, verdiente man nichts. Jeder musste für sich selbst sorgen. Zur damaligen Zeit gab es noch Pest und Cholera. Die Menschen starben wie die Fliegen. Die Meisten konnten nicht mal die Beerdigung ihrer Verwandten bezahlen.

    Bruderschaften und Handwerkszünfte waren bereits bekannt und hatten sich durch gegenseitige Hilfe bewährt. So beschloss man nach dem Motto "Einer für alle, alle für Einen" in den Dörfern eine Nachbarschaftszünfte ins Leben zu rufen. Ganz besonderen Einfluss hatte zu dieser Zeit die Kirche. Ihr lag natürlich daran, den christlichen Gedanken der Nächstenliebe in die Tat umzusetzen. Wenn die Not am größten war, ging man zum Pfarrer. So gründete man eine Gemeinschaft, die sich in allen Belangen des Lebens untereinander half, sei es bei der Besorgung des Sarges, bei der Beerdigung, bei Krankheiten oder auch beim Weinladen und Einkellern. Wenn einer allein nicht weiterkam, wurden die Nachbarn angefordert. Jeder mußte dann auch helfen.

    Und ich konnte das erste große Symposium in Süssen gewinnen.

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    Mit meiner Idee den Kleinplastik "Vorhang auf" landete ich mt dem Verkaufserfolg auf dem ersten Platz. Ein wunderbares Kunstwerk, das in der "Langen Nacht der Kunst" vorgestellt wurde.

     

  • 2006

    60 Jahre alt - 10 Jahre nach Anlage meines Geburstagswaldes habe ich dann auf dem gleichen Grundstück anlässlich  meines 60. Geburtstages meinen wunderschönen "Dankeschönbildstock" errichtet, der ebenfalls aus den Zuwendungen meiner Familie und den zahlreichen Freunden finanziert wurde und auf 4 Bronzetafeln verschiedene Inhalte des Dankes zum Ausdruck bringt.

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    Im Hintergrund mein Geburtstagswald 10 Jahre nach dessen Pflanzung. Die Bäume sind heute teilweise schon 15 bis 20 m hoch und durch den schönen Wald kann man inzwischen bequem spazieren gehen! Gefeiert wurde mein 60. in unserer Fallmeisterei mit etwa 160 Gästen bei Ochs am Spieß und wie oben schon erwähnt, mit der offiziellen ökumenischen Segnung und Weihe jenes Bildstockes  (Bild oben). Desweiteren habe ich im selben Jahr den "Narrenbrunnen" für Höpfingen im Odenwald gestaltet, im Auftrag der Höpfinger Schnapsbrenner-Gilde. An bestimmten Tagen fließt dann tatsächlich aus einem der vier Auslaufrohre Schnaps!

    hoefingen

    Hatte ich bis hierher meine Lebenshöhepunkte in 10-Jahres-Abständen markiert, werden es künftig wohl Ereignisse sein im Rhythmus von nur noch allen 5 Jahren, so Gott will.

  • 2007

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    Wettbewerbssieger beim Brunnen "Der Trunk zu Hörstein" und Gestaltung desselben. Er stellt die die Geschichte des Hörsteiner Weinbaus dar und beinhaltet den Ausspruch eines spanischen Gastes, der für seinen König in Franken Wein einkaufen sollte. Nach mehreren Proben holte ihm der Abt seinen eigenen Wein aus dem Fass und reichte dem Gast den Trunk, worauf dieser vor Begeisterung ausrief: "Das nenn' ich Wein, Gott hab' ihn ewig selig, den hochgelobten Stein!" Und so ist dieser Ausspruch auch in den Stein des Brunnens dauerhaft eingemeißelt.

  • 2008

    herzogenaurach 151Gestaltung des Schusterbrunnens für die Stadt Herzogenaurach, mit 7 lebensgroßen Figuren, wovon vier den Bruderzwist zwischen Adidas und Puma darstellen. Wohl einer meiner größten und auch eindrucksvollsten Brunnen. Mit Modellierung, der Gussbegleitung und der Endmontage habe ich an ihm ein ganzes Jahr gearbeitet.

  • 2009

    Jetzt wollte ich mir endlich auch selbst einmal etwas Schönes gönnen. So folgte die Modellierung und der Guss der Bronzeskulptur zu meinen beiden Kurzhaarhündinnen"Elly & Nelly", meine treuen Jagdbegleiter, die sich leider beide schon in den ewigen Jagdgründen befinden und ihre Ruhestätte hier bei mir in meinem Skulpturenpark gefunden haben. Die Bronzeskulptur steht vorne am Eingang unseres Anwesens in Schwarzach auf einem großen Findling, in Memoriam an meine unvergessliche "Jagdhündin Elly", mit der ich so viele schöne Jagderlebnisse teilen durfte und auch an meine ganz liebe und treue Nelly, die leider am 18. September 2013 wegen eines Milztumors eingeschläfert werden musste. Für sie kam nur wenige Wochen später unsere Frieda, die unglaublich gut veranlagt ist und somit dieser Bronze die weitere Berechtigung verleiht.Nelly 023Am 30. Dezember 2012 wurde die Skulptur von dreisten Kupferdieben vom Sockel gerissen und geklaut. Dem starken Mediendruck und den intensiven Recherchen der Polizei jedoch, konnten sie dann offensichtlich nicht so recht standhalten und so kam es, dass sie bereits 1 Tag später von der Polizei sichergestellt werden und an ihren ihr angestammten Platz zurückkehren konnte. Gott und der Polizei sei Dank!

    Und es folgte die Modellierung und der Guss der Liegenden, die mittlerweile in meinem Skulpturenpark in Schwarzach ihren festen Platz unter einem mächtigen Kirschbaum eingenommen hat.

     

  • 2010

    Wettbewerbssieger bei der Ausschreibung zur Gestaltung eines neuen Brunnens auf dem Kirchplatz in Mainbernheim. Leider jedoch hat sich die Gemeinde trotz des klaren Votums einer kompetenten 8-köpfigen Fachjury anders entschieden und den Auftrag entgegen jeglicher Vernunft und auch üblicher Praxis kurzerhand an den Zweitplatzierten vergeben, weshalb auch immer.

    imkopf Dafür aber ist parallel zu den Brunnenentwürfen ein sehr schönes, neues Buch entstanden. Ein Buch, das es ohne diese Wettbewerbsarbeit wohl nie gegeben hätte und das neben den Entwürfen zu besagtem Brunnen entstanden ist und bei dessen Einweihung hätte vorgestellt werden sollen! Im Kopf des Künstlers ist ein Werk mit wunderschönen Texten der Münchner Lyrikerin Gaby Reichmuth und ist zum Preis von 19.80 bei mir oder Gaby Reichmuth, oder auch im Buchhandel erhältlich. Mit dem Traumschiffkapitän Siegfried Rauch und dessen Ehefrau Karin hatte ich im gleichen Jahr ganz prominente Malschüler für eine Woche hier bei mir zu Gast. Siggi, wie ich meinen Freund nennen darf, konnte ich nicht nur einiges beibringen, sondern ihn sogar so gut motivieren, dass er mittlerweile viel lieber zum Malen geht, als zu den Dreharbeiten. Demnächst wird es eine schöne, gemeinsame Ausstellung von uns beiden geben, mit unseren Aquarellen, worauf ich mich schon sehr freue. Und wie sagte er damals bei seiner Verabschiedung hier bei mir in Schwarzach so schön: "Lieber Theo, es war wunderschön hier bei dir und so lehrreich für meine Karin und für mich. Vielen Dank dafür. Und merk dir eines: Es kommt im Leben alles zurück, das Gute, wie auch das Schlechte!" Und wie recht er doch hat, wer weiß, wofür es gut war, dass man sich in Mainbernheim so entschieden hat.

  • 2011

    So, jetzt bin ich tatsächlich 65 Jahre alt geworden, da gehen andere in Rente oder müssen in Rente gehen.  Und auch ich bekomme ob meiner Einzahlungen in die Künstlersozialkasse (KSK) eine ganz ordentliche Rente, aber in den Ruhestand werde ich deswegen mit Sicherheit nicht treten! Wieso auch? Ganz einfach, weil mir meine Arbeit Spaß macht und warum soll ich mir den Spaß selber nehmen? Solange ich mit meiner Arbeit als Künstler gefragt bin und mich unser Herrgott gewähren lässt, werde ich den Ruhestand zwar genießen, aber nicht als Ruheständler! Und so hatte ich bereits in meinem ersten "Unruhestandsjahr" eine wunderschöne Vernissage in der Galerie Schwarzweller in Würzburg mit Buchvorstellung und anschließender Geburtstagsfeier im Beisein von 150 Freunden, in Würzburgs "Altem Kranen". Desweiteren veranstaltete ich für zahlreiche Freunde und Verwandte, die da nicht dabei sein konnten, eine wunderschöne "Treidelfahrt" auf dem Ludwigskanal mit abschließendem Spanferkelessen draußen in unserer Fallmeisterei. Und dann konnte ich noch den schönen Vierröhrenbrunnen in Köln installieren, mit meinem schönen Uhu obendrauf!

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    Und gleich danach wurde nach gut 20-jährigem Hin und Her in der Standortfrage nun auch endlich mein schöner Kärrnerbrunnen in Marktsteft fertiggestellt und in einer sehr schönen und würdigen Feier seiner offiziellen Bestimmung übergeben!

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    Desweiteren konnte ich meinem Freund Udo Raab einen Wunsch erfüllen, mit der Aufstellung und Installation der Tannegäs-Höpper-Skulpturen vor dem Rathaus in Albertshofen und auch diese wurden ebenfalls in einer sehr schönen Feier, an der viele meiner Freunde teilnehmen konnten,  an die Gemeinde übergeben.

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    Und inzwischen ist auch mein neues Buch für den LC Cadolzburg fertiggestellt, das mit etwa 300 Gästen im Beisein von Ulrike Kriener und Ministerpräsident a.D. Dr. Günter Beckstein auf der Cadolzburg gebührend gewürdigt und offiziell vorgestellt wurde.

    Sage und schreibe 100 Bilder habe ich in dem Jahr gemalt und die oben erwähnten Skulpturen geschaffen und mit dem beim Lesen aufblickenden Mädchen, das ich für meine Freunde Daggi & Kalle in Essen geschaffen habe, ist zudem noch eine wunderschöne neue Gartenskulptur dazugekommen, die ab sofort zur Verfügung steht und bei mir erhältlich ist. Lesendesmaedchen2

    Ein reichhaltiges Pensum also, das ich im Jahr meines 65. schon so bewerkstelligt habe! Und wenn man mich nun fragt, wo ist denn bloß die Zeit geblieben, dann kann ich ruhigen Gewissens sagen: : "Ich weiß, wo sie geblieben ist. An meinen vielen Werken, die ich schon geschaffen habe, sehe ich dies Tag für Tag und es gibt nicht viele Stunden, die ich da so meinem Herrgott gestohlen haben könnte!" Zumindest habe ich mir selbst so gut wie überhaupt nichts vorzuwerfen!

  • 2012

    Was für ein Jahr!? Am 1. Januar wurde unser Enkelsohn Paul geboren, Sabines Erstgeborener.

    Paul 015

    Elke hat ihr Studium zur Tiermedizin abgeschlossen und ist seit Juni als Tierärztin an der Tierklinik in Würzburg/Lengfeld fest angesellt mit dem Fachgebiet der Augenheilkunde. Wir selbst feierten das 25-jährige Bestehen meines Museums und des Freundes- und Kulturkreises, mit einem fulminanten Kulturerlebnis mit unserem Freund Miroslav Nemec. Und wir feierten 25 Jahre "Kleinkunstbühne in Turm & Hof", mit einem großen Festakt, mit mehr als 100 Gästen draußen in der Fallmeisterei mit einer Lesung von und mit Nicole Heesters in Verbindung mit einem 5-gängigen Menü und essensbegleitenden Weinen" aus dem Weingut Burrlein.

    Unsere Sabine hat geheiratet und Paul wurde dabei gleich getauft. Ich habe den Auftrag erhalten zur Gestaltung desRödelseer Schoppenfetzers und ich habe mit der "Momme" eine neue Skulptur geschaffen für den Weinort Rück im Spessart.

    009Die Momme ist eine bemerkenswerte Frau in dem kleinen Ort Rück gewesen, die sich sehr um das Gemeinwohl in ihrer Gemeinde gekümmert hat und ihr wollte man hier einfach ein Denkmal setzen, das mir dann schließlich in Auftrag gegeben wurde. Eine sehr schöne Arbeit, an der das gesamte Dorf beteiligt war.

    Das Buch "24 Tage mit einem kleinen Engel", mit Texten von Elftraud v. Kalckreuth wurde fertiggestellt und ich erhielt den Auftrag, zur Gestaltung des Marktplatzbrunnens hier in Schwarzach, mit dem noch im gleichen Jahr begonnen wurde.

    Desweiteren ehrte man mich im November in einer sehr schönen Feier, an der viele meiner Freunde teilgenommen haben, mit dem "Stern von Kitzingen", einer Auszeichnung für besondere Verdienste um die Stadt und den Landkreis Kitzingen. Dazu kam, dass wir, nachdem ich die Jagd aufgegeben habe, unsere schöne Alte Fallmeisterei nach 16 Jahren wieder verkauft haben, an zwei junge Leute. (Siehe hierzu auch unter Fallmeisterei). Die gesamte Arbeit mit dem Hof, dem Museum, der Kultur, den vielen Aufträgen und unserem Anwesen hier in Schwarzach, war einfach nicht mehr zu bewältigen. "Alles hat eben seine Zeit und eine neue beginnt".

     

     

  • 2013

    Nachdem wir den Hof wieder abgestoßen haben, konzentriert sich nun unser Hauptaugenmerk wieder ganz auf unser schönes Anwesen hier in Schwarzach am Main. Außerdem habe ich mit meiner Kunst momentan mehr als genug zu tun und die Kultur mit dem Freundeskreis will ja auch gepflegt sein!

    Als erstes folgte in 2013 die Neugestaltung des Rödelseer Schwans und dann die Gestaltung des Kinderbrunnens am Marktplatz in Schwarzach.

    Der "Stelzenläuferbrunnen" am Marktplatz in Schwarzach am Main

    Beide Werke sind inzwischen abgeschlossen, eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

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    Dann kam der Rödelseer Schoppenfetzer dran. Er ist ebenfalls inzwischen montiert, eingeweiht und feierlich seiner Bestimmung übergeben worden. Ein sehr schönes Werk, das in der Bevölkerung unglaublich gut ankommt!

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    ... und schließlich wurde auch noch mein neuer Bildstock auf dem Heuchelhof in Würzburg eingeweiht!

    ... und es wurde mein neuer Bildstock eingeweiht, auf dem Heuchelhof in Würzburg

    Eine Stiftung meines führen Sportkameraden Rudi Weber, der diesen zusammen mit seiner Frau Hedi der Stadt Würzburg gespendet hat. Dies ist ein besonders schönes Werk geworden, das ebenfalls große Beachtung in der Bevölkerung in und um Würzburg erfährt, worüber ich mich natürlich sehr freue! Bei der letzten Maiandacht waren mehr als 100 Gäste vom Heuchelhof und der Gemeinde Rottenbauer zugegen.

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    Desweiteren konnte das Kunstwerk "Balance" in Bamberg installiert und seiner Bestimmung übergeben werden - ein wunderschönes Werk, das mir selbst ausnehmend gut gefällt!

    Und schließlich wurde auch bereits das Kunstwerk  "Balance" in Bamberg installiert und seiner Bestimmung übergeben - ein wunderschönes Werk! _______________________________________________________

    Und auch das Kunstwerk der Obernbreiter Hucklkätz ist inzwischen fertig und auch installiert. Ein wunderschönes Werk, wie nicht nur ich meine!

    Montage Obernbreit 006

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    Na, da wurde doch schon wieder einiges bewältigt, in diesem Jahr, womit ich schon einmal ganz zufrieden sein kann. Im Anschluss an all diese Arbeiten konnte ich in aller Ruhe die 23. Schwarzacher Weihnacht mit Udo Wachtveitl planen, organisieren und durchführen. Desweiteren meinen 37. Jahreskalender gestalten und das 27. Kulturjahr vorbereiten und die entsprechenden Künstler dafür verpflichten und auch die 27. Kulturfahrt planen, die uns im kommenden Jahr nach Prag führen sollte. Also ein Jahr, mit dem ich rundum zufrieden sein kann.

  • 2014

    Erst einmal war ich vom 1. Februar bis zum 15. Februar in den British Virgin Islands in der Karibik, den sogenannten Jungferninseln mit sehr guten Freunden zum Segeln und habe mir dabei wieder die notwendige Kraft für das neue Jahr geholt. Dabei kann ich immer so gut auftanken, dass dies für mindestens ein ganzes Jahr reicht!

    Die Lagoon 450

    Unser Schiff: Eine Lagoon 450, auch nicht schlecht! ____________________________________________________________________________________________________

    Dann habe ich als erstes das Fischotterpärchen modelliert, das inzwischen in Bronze gegossen wurde.

    Fischotteer-Päärchen 006

    Der fertige Guss ___________________________________________________________________________

    Desweiteren konnte ich erneut ein wunderschönes lebensgroßes Kunstwerk schaffen, mit dem Sander Raaser, einem Reisenden in Sachen Korbwaren.

    Hier ist mein Freund Harald eben dabei, noch letzte Hand anzulegen, indem er so kurz nach der Montage mit Stahlwolle das Flechtwerk der Körbe ein wenig aufpoliert, damit dieses so gut wie nur möglich rauskommt, was den Korbflechtern in Sand am Main sehr wichtig war und sich so nun auch zu deren vollsten Zufriedenheit präsentiert! _____________________________________________________________________________________________________

    Außerdem habe ich das Modell gegossen für eine Bronzeskulptur für die Brüder-Grimm-Stadt Hanau, hier im Bild, das sich wohl ein wenig besser darstellt, als das angedachte Kunstwerk für die Stadt Lohr am Main, wo es um eine ebensolche Thematik geht! homepage 003 Demnächst soll darüber befunden werden, in welcher Größe es gestaltet werden soll, wobei es da natürlich auch ein wenige um die Kosten geht, es sieht aber momentan nicht schlecht aus für mich und meinen Vorschlag dazu!

    ___________________________________________________________________

    Außerdem wurde mein schöner Esel an sehr, sehr nette Freunde nach Nürnberg verkauft, ausgeliefert und bereits montiert. Sieht super aus !!!

    Esel und Neustadt 004__________________________________________________________________________

    Desweiteren konnte ich den Enten-Brunnen, den ich einst für einen sehr guten Freund in Schweinfurt gestaltet hatte, der nun aber schwer erkrankt ist und davon nicht mehr sehr viel wahrnehmen kann, neu vermitteln und bei lieben Freunden in Bamberg, in deren wunderschönem Garten unterbringen und  neu installieren. Er macht sich hier wirklich sehr gut!

    Entenbrunnen 018 Entenbrunnen im Garten guter Freunde in Bamberg

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    Und ich habe für liebe Freunde aus Hassfurt einen wunderschönen Grabstein gestaltet, für deren plötzlich und völlig unerwartet verstorbenen Sohn Claus geschaffen, mit meinem herrlichen Auferstehungsrelief als Gestaltungsschwerpunkt. Na ja, das Jahr 2014 hat sich doch dann sehr gut angelassen, wie ich meine! Jetzt aber wird es langsam Zeit für eine kleine Erholungspause, bevor der ganze Weihnachtstrubel beginnt.

    Dippold 001

    Desweiteren konnte ich aber vorher noch für den Deutschen Sparkassenverlag (DSV) in Stuttgart diese wunderschöne Kleinbronze gestalten und zu einem guten Abschluss bringen,  die immerhin in einer Auflage von 100 Exemplaren gegossen wurde. Ein sehr schöner Auftrag, der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat!

    Sie gab alles her ...

    Ein Sterntalermädchen, mit aufgehaltener Schürze, die von Sternen zu Talern verwandelten Golddukaten auffangend und auf einem Bündel von Geldscheinen stehend!

    Ein sehr erfolgreiches Jahr also auch diesmal wieder für mich, in meinem 3. sogenannten Ruhestandsjahr, nach dem offiziellen Eintritt in mein Rentenalter! Na ja, so kann es durchaus noch ein Weilchen weitergehen, wie ich meine, so unser Herrgott will und ich Lust dazu habe! Das neue Jahr kann kommen und zeichnet sich auch jetzt schon wieder sehr gut ab. Siehe nächste Seite mit dem Jahr 2015, die derzeit noch in Vorbereitung ist!

     

     

  • 2015

    Mein neues Buch "Wenn der Sauerampfer blüht" wurde fertig geschrieben. Im Januar und Februar habe ich dazu noch etwa 100 Zeichnungen erstellt, die das schöne Werk nun illustrieren.

    Parallel dazu konnte ich für Familie Schmidt in Uelzen den Weinbrunnen fertigstellen ...

    ... und für sie auch ihren neuen Waldarbeiterbrunnen vor deren Forsthof in Borg bei Uelzen gestalten, liefern und dort am 17. April 2015 mit fleißigen Helfern aufbauen. Die Einweihung dazu fand am 9. Mai 2015 statt, mit einem wunderschönen Fest und etwa 300 Gästen.

    Desweiteren haben wir Anfang Februar 2015 in unseren Garten hier in Schwarzach unser neues Multi-Funktionshaus bauen können, das gleich mit einem zünftigen Schlachtfest am Faschingssamstag, 14. Februar 2015 eingeweiht und in Betrieb genommen werden konnte. Ein richtig schönes Fest wurde daraus, das oben in unserer Bauernstube bis weit in die Abendstunden hinein angedauert und das neue Schlachthaus somit auch gleich seine "Feuerprobe" bestanden hat. Alles hat bestens funktioniert und ist besser abgelaufen, als draußen in unserer schönen "Alten Fallmeisterei"! Das Schlachthaus bildet den Auftakt zu unserem künftigen neuen Wellnessbereich mit Schwimmbad, Whirlpool und Saunalandschaft.

    084

    Und ich konnte den Grabstein für den plötzlich verstorbenen Sohn von lieben Freunden fertigstellen, der inzwischen im Friedhof der Stadt Hassfurt gleich hinter der Ritterkapelle gesetzt werden konnte, ganz in der Nähe der letzten Ruhestätte meiner Großmutter mütterlicherseits. Ebenfalls ein sehr schönes Werk mit meinem auferstandenen Christus, in Bronze gegossen. L1010203

    Jeder von uns hinterlässt eine Spur steht da geschrieben und diese Spur ist dargestellt durch einen tiefen Graben!

     Und mein Fischotterpärchen ist inzwischen in Bronze gegossen und bei mir eingetroffen. Es befindet sich bereits in meiner Galerie hier in Schwarzach!

    Fischotteer-Päärchen 006

    Und wir haben am 29. Mai unseren 2. Enkelsohn dazubekommen. Emil ist der Erstgeborene unserer Tochter Elke, einer hoffnungsvollen, jungen Tierärztin!

    20150607_092710

    Mein Glückwunsch und dem kleinen Erdenbürger alles erdenklich Gute für die vor ihm liegende Zukunft!

     

    Kurz nach der Geburt unseres Enkelsohnes Emil starteten wir zu unserer 28. Kulturfahrt, die uns in das Saale-Unstrut-Gebiet führte und die wirklich wunderschön, rund und harmonisch war.

    Und gleich danach erschien mein neuer Katalog in einer Auflage von 2.000 Exemplaren, mit den derzeit verfügbaren Bronzen. Er ist nicht nur sehr schön geworden, sondern vor allem recht aufschlussreich! Er war notwendig geworden, da übers Internet immer mehr danach gefragt wird.

    Die Edition Strassacker hat bei mir angefragt, ob ich nicht eine Nachfolgefigur für den ausverkauften "Edikettenprüfer" schaffen könnte, was ich dann auch mit dem neuen "Korkenzieher" sofort auf die Reihe gebracht habe.

    001

    Und gleich danach habe ich noch in Ergänzung dazu die Kleinplastik "Die Einschenkerin" geschaffen, womit die Serie der Weinskulpturen erst einmal komplettiert werden konnte.

    007

    Für eine wunderschöne Gartenanlage in Wendelstein bei Nürnberg konnte ich noch ein kleines Ziegenböckchen neu gestalten, das in meine eigene Serie mit aufgenommen wird.

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    Anschließend startete ich zu meinem 25. eigenen Segeltörn, der uns erneut für 14 Tage in die Südtürkei führte und der auch wieder wirklich sehr schön war, mit netten Freunden, einem tollen Schiff und in einem wunderschönen Revier!

    Und gleich danach erhielt ich den Auftrag zu einer neuen Skulpturengruppe für eine private Gartenanlage in Neustadt an der Aisch. Den eigenen Hund galt es dabei zu modellieren und in Verbinung mit meinem übergroßen Schneckenhaus darzustellen

    Obama 001Und damit daraus eine kleine nachvollziehare Szene entstehen konnte, wurden oben auf dem Schneck noch drei meiner schönen Spatzen platziert, die der Hund genau im Visier hat. Eine sehr schöne Anlage!

    Parallel dazu haben wir uns mit den Vorbereitungen zur 25. Schwarzacher Weihnacht beschäftigt und unmittelbar danach bereits mit der Bühnengestaltung hierfür begonnen, siehe Bild unten.

    Bühnenbild 2015 005

    Es ist also auch in meinem 4. "Unruhestandsjahr" schon wieder einiges geschehen und alles konnte zumindest von meiner Seite her so umgesetzt werden, wie ich mir dies gewünscht und bis dahin auch so vorgestellt hatte, womit ich schon ganz zufrieden sein kann und eigentlich auch bin!

  • 2016

    Mittlerweile bin ich doch tatsächlich 70 Jahre alt geworden.

    Inzwischen wurde auch unsere Brunnenwand im Wohnzimmer erneuert. Das ursprüngliche Wasserpiel war nun nach mehr als 30 Jahren wirklich ziemlich marode geworden und konnte so nicht mehr genutzt werden. Eine Luftbefeuchtung allerdings war notwendig, da unser Haus komplett mit Naturmaterialien gebaut wurde, wie Ziegelsteinen als Sichtmuerwerk und durchgängiger Holzbalkendecke. Beides hat uns sehr viel Luftfeuchtigkeit weggeschluckt und da leidet man einfach ein wenig unter zu trockener Haut.

    So habe ich die alte Brunnenwand durch die neue ersetzt. Es ist jetzt eine Cortenstahlwand, über deren Edelrost das Wasser großflächig von oben her drüberfliest und die sieht nicht nur sehr gut aus, sondern erfüllt jetzt wieder ihren ursprünglich angedachten Zweck. Na also, geht doch! Was so hier im Raum verdunstet, merke ich schon einmal daran, was ich täglich so nachfüllen muss und das ist schon ganz ordentlich!

    schneewittchen 016

    Und ich konnte am 19. April meine Schneewittchenskulptur in der Fußgängerzone von Haunau montieren und in einer feierlichen Enthüllung mit Einweihung ihrer Bestimmung übergeben.

    Desweiteren habe ich für eine private, wunderschöne Gartenanlage meine Doppelhelix mit Dionysos und Aphrodite gestalten können. Sie wurde am 6. Mai in Wendelstein angeliefert und unter Mithilfe meiner Freunde auch gleich montiert. Ein sehr schönes KLunstwerk habe ich hier geschaffen, auf das ich sehr soltz bin.

    IMAG0682

    Und ich konnte in der Zwischenzeit am 30. März meinen 70. Geburtstag feiern, hier bei uns im Haus mit einem Spanferkel aus unseren Holzbackofen, sowie einem ganzen Lamm am Spieß im Beisein von etwa 120 Gästen. Grad schön war's!

    Außerdem habe ich noch für die Adlerapotheke in Marktbreit eine neue Adlerfigur modelliert, die in Alumium gegossen und blattvergldet künftig den Auslager der Apotheke zieren wird.

    Adler vergoldet 004

    Die drei Rosen für den Zeremonienstab für die Johannisloge "Zu den drei Rosten" in Hamburg sinde fertig modelliert und bereits auch abgenommen. Demnächst gehen sie in den Guss.

    Johannisloge 002

    Auch das erste Deckenfeld für den Sitzungssaal in Schwebheim ist fertig bemalt und wurde bereits wieder neu in die Rathausdecke eingefügt.

    Asklepio-Brunnen 006

    Und ich konnte im Jahr 2916 den sehr schönen Asklepios-Brunnen vor Holgers Arztpraxis in Uelzen installieren. Die Schlange, die Eule, der Hahn und auch die Zypresse waren ihm heilig und in seiner Heilkunst stehts dienlich. Besonders schön ist mir dabei gelungen, dass der Wasserstrahl, der von oben aus der Schlange kommt genau auf den untgeren Schwall trifft, geradeso, als wollte die Schlange mit ihrem Wasser das Emporkommende im Keim ersticken, wie man halt auch in der Meding ein Mittel einsetzt um eine Krankheit zu bekämpfen. Ein wunderschönes Werk, auf das ich sehr stolz bin.

    Mittlerweile habe ich außerdem noch im Jahr meines 70. Geburtstages das erste meiner beiden lädierten Knie operieren lassen. Die OP ist gut verlaufen und das Knie ist schmerzfrei.

    Und es wurden meine beiden neuen Weinskulpturen gegossen und im Herbst- wie auch im Winterkatalog von Strassacker aufgenommen und vorgestellt.

    DIE EINSCHENKERIN

    87727_einschenkerin_vorabDER KORKENZIEHER

    87717_der_korkenzieher_proof

     

  • 2017

    Das neue Jahr fing schon einmal recht gut an:

    Für die Johannisloge (Freimaurer) "Zu den drei Rosen" in Hamburg habe ich deren Zeremonienstab fertiggestellt und ausgeliefert.

    Johannisloge 005

    Desweiteren habe ich für Familie Meier in Wendelstein die kleine Ziege modelliert und in den Guss gebracht

    001 Inzwischen wurde das Zicklein in Bronze gegossen gegossen .... Zicklein zum Böckchen passend .... und an seinem vorgesehenen Standort platziert

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    Und mein Korkenzieher wurde im Strassackerkatalog vorgestellt und ist in Serie gegangen. Sieht gut aus und verkauft sich auch ganz gut!

    001-2

    Dann konnte ich mir im Februar 2017 mein zweites Knie in Werneck operieren lassen und in der Zeit meiner Reha kam dann am 1. März 2017 auch noch unser kleiner Anton, Elkes Zweitgeborener zur Welt.

    Anton ist angekommen

    Das Modell für einen möglichen neuen Brunnen in Pahres wurde gefertigt und während meiner Reha im Rathaus Gutenstetten abgeliefert und nun mass man die Entscheidung der Jury abwarten. Schau mer mal.

     

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